polsterlexikon
Abschlusspolster:
Bei einem Polstermöbel hebt das Abschlusspolster die Form hervor und wertet es auf diese Weise optisch auf. Sie können als scheinbar lose oder ganz lose Polster gearbeitet sein.
Art der Polsterung:
- Vollpolstermöbel
Polstermöbel, bei dem der tragende Unterbau bzw. das Gestell im Sitz, im Rücken und an den Seitenteilen überpolstert ist. - Polstermöbel mit sichtbarem Gestell
Polstermöbel, bei dem das Gestell gar nicht oder nur teilweise überpolstert ist.
Alcazar
Alcazar besteht aus 100% Polyester und ist eine hochwertige Microfaser. Es bietet Schutz vor Flecken und ist sehr strapazierfähig. Der Stoff Alcazar unterstützt das Wohlfühlen.
Baumwolle:
Baumwolle ist eine Pflanzenfaser. Sie zeichnet sich vor allem durch ihre gute Reiß- und Scheuerfestigkeit aus. Baumwolle lässt sich vor allem bei Möbeln mit losen Polstern gut verarbeiten. Sie wird oft mit anderen Garnen gemischt (z.B. Polyester). Dies erhöht die Strapazierfähigkeit.
Bankhocker:
Ein Bankhocker ist länger als ein normaler Hocker und bietet
dementsprechend mehr Platz.
Beize:
Beim Beizen wird die Oberfläche von Holz behandelt und somit dessen Farbe geändert. Auf diese Art wird die Maserung des Holzes hervorgehoben bzw. eine deckende Beize erreicht.
Bonellfederkern:
Bonellfederkerne werden aus Taillendruckfedern hergestellt. Die Drahtstärke liegt zwischen 2,2 und 2,5 mm. Der Bonellfederkern besitzt weniger Einzelfedern. Diese wiederum haben einen größeren Kopfdurchmesser als üblich. Dadurch entstehen Zwischenräume, die mit einem festen Polsterträger gefüllt werden. Durch die Konstruktion ist der Bonellfederkern sehr elastisch und geräuscharm.
Chenille
Chenille zählt zu den Jacquard-Geweben und schmiegt sich perfekt an. Zudem ist er extrem robust und schmutzabweisend.
Chesterfield:
Englischer Clubsessel, meistens in Leder. Ein Clubsessel ist ein schwerer, bequemer Sessel, der voll gepolstert ist.
Elastan:
Eine Chemiefaser, die aus 85% aus Polyurethan besteht. Elastan besitzt eine sehr hohe Elastizität und kann bis zu 400 bis 700 % gedehnt werden.
Elastikgurt:
Um einen Elastikgurt zu erhalten, werden Latexfäden mit zwei Baumwollfäden im Kreuzverband umsponnen. Der Gurt erreicht so eine Dehnfähigkeit bi zu 600%.
Farben:
Rot ist eine der drei Grundfarben (rot, gelb, blau) und wirkt sehr dynamisch. Die Farbe regt einerseits Geist und Körper an, steht aber gleichzeitig für Aggression und Unruhe. Rot zählt zu den warmen Farben
Orange erzeugt eine fröhliche, warme Atmosphäre und wirkt stimulierend. Menschen werden durch die Farbe ermuntert. Orange ist eine warme Farbe.
Gelb zählt neben rot und blau zu den Grundfarben. Es ist heiter, wirkt freundlich und regt an. Gelb gehört zu den warmen Farben.
Braun ist eine warme Farbe und wirkt auf die Menschen in ihrer Umgebung beruhigend. Sie strahlt Ruhe, Sicherheit und Geborgenheit aus.
Blau wirkt kühl und zurückhaltend, strahlt aber im Gegenzug Weite und Ruhe aus. Blau zählt zu den hellen Farben.
Grün gilt als ausgleichende Farbe, die die Menschen in ihrer Umgebung beruhigt und Sicherheit ausstrahlt. Grün ist eine helle Farbe.
Lila erzeugt eine feierliche, ausgelassene Stimmung. Lila zählt zu den kalten Farben.
Pastelltöne wirken durch die nicht so grelle Wirkung leichter.
Schwarz und grau werden bei flächendeckender Verwendung als düster empfunden. Zusammen mit der Farbe weiß sind es aber optimale Kombinationsfarben. Perfekt, um Akzente zu setzen.
Farbunterschiede bei Leder:
Bei Leder kommen Farb- und Strukturunterschiede von Natur aus vor. Fällt Licht und Sonne darauf, kann es sich im Laufe der Zeit verändern und evtl. ausbleichen. Pflanzlich gegerbtes Leder kann nachdunkeln.
Federholzrahmen:
Als Federholzrahmen bezeichnet man einen Lattenrost.
Federkern:
Der Federkern ist ein geordnetes System aus Stahlfedern, die
miteinander verbunden sind. Die Stahlfedern können sich alle
einzeln bewegen. Um den Federkern herum wird Schaumstoffmaterial,
Baumwolle, Wolle oder Seide verarbeitet.
Federung:
Traditionell ist der Federkern die Grundlage einer Polsterung. Hierbei unterscheidet man zwischen den Zylinderfederkernen, das sind die von Hand gefertigten Federkerne aus reihenweise ineinander gedrehten Zylinderfedern, den als Bonell®-Federkern bekannten, maschinell hergestellten Taillenfederkernen, den ebenfalls maschinell hergestellten Endlosfederkernen, die auch als GR-Federkerne bekannt sind und den in einem aufwendigen Verfahren hergestellten Taschenfederkernen.
Federungssysteme:
Unter Federungssystemen versteht man Polsterfedern aus Stahldraht, die unterschiedliche Federstärken besitzen.
- Flachfedern
Federbänder
Wellen- oder Schlangenfedern
(NOSAG-Federn)
Zugfedern - Sprungfedern
Taillenfedern
Zylinderfedern
Kegelfedern - Federkerne
Bonell-Federkerne
GR-Federkerne
Taschenfederkerne
Zylinderfederkerne - Federkörbe
Flachfeder:
Die Flachfeder wird für den Rahmenaufbau verwendet und verfügt über eine Zug- und Druckwirkung. Zu den Flachfedern gehören:
- Wellenfedern (NO-SAG Federn),
- Spiral- oder Zugfedern sowie
- Federbänder.
Flachgewebe:
Ein Stoff, mit glatter und geschlossener Oberfläche. Flachgewebe sind mit keinem Flor versehen.
Flockenfüllung:
Flocken aus chemischen Schaumstoffen für Polsterarbeiten und Matratzenfertigung.
Flockstoff:
Flockstoff ist die Bezeichnung für beflockte Möbelstoffe. Sie haben ein samtiges bis wildlederähnliches Aussehen, wobei der Pol nicht eingewebt wird sondern auf einem Textilgewebe fixiert ist. Durch Mikrofasern werden leichte, wildlederartige Effekte erreicht. Umso dicker das Flockmaterial, desto fülliger und weicher wirkt der Stoff. Beflockte Möbelstoffe sind meistens sehr strapazierfähig und lassen sich in der Regel leicht pflegen.
Flor:
Flor bezeichnet die Fasern bei Geweben, die aufrechtstehend oder gleichmäßig in eine Strichrichtung deuten.
Funktionspolstermöbel:
Polstermöbel, mit bestimmten Funktionen. Z.B. Liegefunktion bei einem Schlafsofa oder einem Kippsofa.
Gerbung:
Bei der Gerbung wird der verderbliche Teil von Fellen und Häuten in haltbares Leder umgewandelt.
Gestell:
Als Gestell bezeichnet man das gesamte tragende Gerüst eines Polsters.
Gurte:
Gurte werden für den Aufbau von Polstermöbeln benötigt. Soll die Sitz- und Rückenlehnpolsterung elastisch sein, verwendet man gewebte Gummigurte bzw. Vollgummigurte in bestimmten Längen.
Heftung:
Bei der Heftung unterscheidet man zwischen der maschinellen und der handgelegten Heftung. Letzteres findet man wegen dem hohen Aufwand und den hohen Kosten heutzutage eher selten. Eine Heftung erfolgt in Halb-, Rauten-, oder Quadrateinteilung. Die Heftung verursacht eine optische Verkleinerung des Polsters.
Hochlehner:
Meistens ein Sessel mit langem, gepolstertem Sitz sowie einem überproportional hochgezogenen Rücken.
Hocker:
Ein Hocker ist ein kleines Sitzmöbel ohne Lehne. Perfekt,
um eine Polsterlandschaft zu vergrößern oder als Ergänzung
zu einem Sessel.
Jacquard-Gewebe:
Jacquard-Gewebe sind flachgewebte Stoffe, auf denen sich in bestimmten Intervallen ein- oder mehrfarbige Muster widerfinden.
Kaltschaum:
Kaltschaum ist ein hochelastischer Polyätherschaumstoff.
Die Poren sind unregelmäßig und grob, wodurch Kaltschaum sehr
atmungsaktiv und luftdurchlässig ist.
Kissen:
Polsterkissen sind Kissen, die als Sitzpolster zu dem jeweiligen Polsterstück gehören. In der Regel gleicht der Stoff dem der Couch. Lose Kissen sind Kissen, deren Füllungen entweder aus Federn /Daunen bestehen oder aus Schaumflocken bzw. Watteeinlagen.
Korpus:
Der Korpus besteht aus der Rückwand, den Seiten, dem Deckel und dem Boden eines Polstermöbels. Es ist also die tragende Grundkonstruktion ohne Zusatzteile.
Kunstleder:
Kunstleder entsteht aus Stoffen, die mit PUR oder PVC beschichtet
werden. So wird eine Optik erreicht, die dem Echtleder sehr nahe
kommt. Kunstleder ist reißfest, abwaschbar und bei der
PVC-Beschichtung schwer entflammbar.
Lattenrost:

Bett- bzw. Couchboden, dessen Fläche aus Holzlatten besteht,
die parallel zu Kopf- und Fußteil verlaufen. Der Lattenrost kann
im Sitz oder im Sitz und Rücken verarbeitet sein.
Laguna Magic:
Laguna Magic setzt sich aus 83% Polyester und 17% Baumwolle zusammen. Der Stoff ist extrem weich und hautfreundlich. Die extrem feine Mikrofaser sorgt für eine hohe Strapazierfähigkeit. Zudem ist der Stoff atmungsaktiv und schmutzabweisend.
Leder:
Leder entsteht aus gegerbten Häuten und Fellen von Tieren.
Es ist besonders weich, luftdurchlässig, pflegeleicht und strapazierfähig.
Longchair:
Frei übersetzt bedeutet Longchair "langer Stuhl".
Er dient in den meisten Fällen als Anbauelement bei Sofas.
Vom Aufbau ähnelt er einer Couch mit einer Rückenstütze.
Massivholzgestell:
Ein Massivholzgestell ist ein Vollpolstergestell, das meist aus massiver Buche oder Eiche gefertigt wird.
Materialeinsatz:
Bei einem Polstermöbelkauf zählt neben der Optik auch die Beschaffenheit des Stoffes zu den Auswahlkriterien. Bei straffen Polsterungen werden in der Regel strapazierfähigere Stoffe eingesetzt. Man unterscheidet Flachgewebe, Polgewebe, Gewirke, Mikrofaser-Vliesstoffe und Kunstleder. Die Optik des Polsters wird durch die Struktur und Musterung des Stoffes bestimmt.
- Ein einfarbiger oder kleingemusterter Stoff wirkt neutral und unverbindlich.
- Ein kariertes Muster strahlt eine sachliche und dezente Stimmung aus.
- Streifen haben eine optische Wirkung: waagrechte Streifen machen das Polster breiter, während senkrechte Streifen das Möbelstück höher erscheinen lassen.
- Blumenmuster wirken unschuldig und sorgen für heitere Stimmung.
- Geometrische Figuren auf dem Stoff sollten von oben nach unten verlaufen. Sie haben eine belebende Wirkung auf den Betrachter.
Mikrofaser Vliesstoffe:
Mikrofaser Vliesstoffe haben eine samtig weiche, manchmal auch
wildlederähnliche Oberfläche. Der Stoff ist extrem pflegeleicht,
atmungsaktiv und sehr anschmiegsam.
Es wird unterschieden zwischen:
Nubuk- bzw. wildlederähnliche Ware
Hier wird das Mikrofaser-Wirbelvlies eingefärbt. Durch das anschließende Schleifen und Bürsten entsteht ein wildlederähnlicher Look.
Nappaähnliche Ware
Dieser Stoff entsteht dadurch, dass die Oberfläche aus Polyurethan gerinnen kann. Es entsteht ein Glattlederlook.
Multifunktionsmöbel:
Multifunktionsmöbel sind Möbel, die mehrere praktische Funktionen verbinden. Hierzu zählt bspw. ein Kippsofa mit Bettkasten und Schlaffunktion.
Platzbedarf:
Um den Platzbedarf richtig einzuschätzen ist neben der Stellfläche auch der Bewegungsspielraum wichtig. Sitzhöhe und Sitztiefe stehen in einem bestimmten Verhältnis zueinander. Wenn der Sitz höher ist, ist er in der Regel nicht so tief. Dadurch kann Platz gespart werden.
Polsterfedern:
Damit eine Polsterfläche nachgibt, werden bei der Polsterung verschiedene Federarten verwendet:
Flachfedern
- Wellen- oder Schlangenfedern (NO-SAG Federn),
- Zugfedern,
- Federbänder,
Sprungfedern
- Taillenfedern,
- Zylinderfedern,
- Kegelfedern.
Verbindet man einzelne Federn miteinander, entstehen Federkerne.
Polstergestelle:
Der Aufbau, die Form und der Werkstoff des Gestells bestimmen die Qualität eines Polsters. Ein Gestell kann aus Holz, Metall, Kunststoff oder Rattanwerk bestehen.
Blindholzgestelle:
Bei den Blindholzgestellen kommen für die tragenden Teile vor allem Buche oder Holzwerkstoffe zum Einsatz. Kiefern- oder Fichtenholz wird bei den nichttragenden Teilen verarbeitet. Teilweise bleiben Teile wie Füße oder Blenden sichtbar, die für eine optische Aufwertung noch bearbeitet werden.
Sichtholzgestelle:
Bei den Sichtholzgestellen bleiben Teile des Gestells sichtbar. Hier kommen vor allem Buche und Eiche zum Einsatz. Teilweise werden auch Edelhölzer (z.B. Nussbaum, Kirsche) verarbeitet.
Metallgestelle:
Metallgestelle werden teilweise voll abgedeckt, teilweise bleiben bestimmte Teile sichtbar. Metallgestelle haben normalerweise ein geringeres Gewicht als Holzgestelle und können auf eine Federung verzichten.
Kunststoffgestelle:
Kunststoffgestelle kommen vor allem dann zum Einsatz, wenn größere Mengen hergestellt werden sollen. Hierbei werden Teile des Gestells oder das ganze Gestell aus Hartschaum gearbeitet.
Rattan- und Flechtwerkgestelle:
Rattan- und Flechtwerkgestelle wiegen viel weniger als andere Gestelle, sind dabei aber ebenso haltbar und belastbar wie Holz. Zusätzlich lässt es sich besser verbiegen.
Polstergruppe:
Eine Polstergruppe lässt sich aus mehreren Teilen einer Garnitur zusammenstellen. Hierbei gibt es flexible Lösungen. Beispielsweise kann ein 3-Sitzer Sofa mit einem Sessel kombiniert werden oder eine Sofa-Ecke zusätzlich mit einem Hocker ausgestattet werden.
Polstergurte:
Unelastische Polstergurte (meist aus Hanf oder Jute) werden zur Unterpolsterung von Federkern-, Schaumstoff- und Flachpolsterung eingesetzt. Zudem kommen sie bei der klassischen Polsterung zum Einsatz. Will man elastische Sitz- und Rückenpolsterungen aufbauen, verwendet man meistens gewebte Gummi- oder Vollgummigurte.
Polstermöbelstoffe:
Will man den passenden Stoff für das Polster finden, stellt sich in erster Linie die Frage, welcher Belastung der Stoff in der Zukunft ausgesetzt ist.
- Flachgewebe
Flachgewebe sind alle Gewebe ohne Pol, die eine eher glatte Oberfläche besitzen. Hier wird die rechtwinklige Fadenverkreuzung von Kette und Schuss angewendet. Meistens wird Flachgewebe auf Jacquard- oder Schaft-Webmaschinen gefertigt. - Velours oder Polgewebe
Unter Velours versteht man heutzutage den Begriff Samt. Velours wird mithilfe der Doppelwebtechnik gefertigt und ist der Sammelbegriff für Möbel- und Dekorationsstoffe. Velours hat eine Florhöhe von 1 bis 3 mm. In der Regel kann Velours stärker beansprucht werden als Flachgewebe.
Polyacryl:
Polyacryl wird aus Acrylsäure und Acrylsäureverbindungen gewonnen. Polyacryl ist sehr rein und besitzt eine hohe Licht- und Reibechtheit.
Polyamid:
Polyamid wird aus Caprolactam gewonnen. Es ist sehr elastisch und dehnbar und besitzt eine gute Scheuerfestigkeit. Es wird nach dem Schmelzspinnverfahren gefertigt.
Polyester:
Die synthetische Faser Polyester überzeugt durch eine hohe Elastizität und ist sehr pflegeleicht. Zudem knittert Polyester kaum. Auch die Eigenschaften reiß- und knitterfest kann man der synthetischen Faser zuordnen.
Polyätherschaum:
Polyätherschaum zeichnet sich durch ein geringes Gewicht und
Formbeständigkeit aus.
Er ist luftdurchlässig und besitzt eine hohe Elastizität.
Polyätherschaum ist sehr langlebig und hygienisch.
Polyurethan:
Polyurethan zählt zu den Kunststoffen und findet sich als Weich-Schaumstoff (Polyätherschaum) in Polstermöbeln wieder. Auch bei der Herstellung von Kunstleder kommt Polyurethan zum Einsatz.
PVC:
PVC ist die Abkürzung für Polyvinylchlorid und ist eine synthetische Faser.
Schabracke:
Die Schabracke bildet den unteren Abschluss eines Polstermöbels. Es ist ca. 2 cm über dem Boden und wird gefüttert oder ungefüttert gearbeitet.
Schaumstoffe:
Standard Polyäther-Weichschaumstoff
Polyäther zählt zu den offenzelligen Schaumstoffen. Er ist elastisch, formbeständig und luftdurchlässig. Polyätherschaum kann Wärme sehr gut isolieren und besitzt ein sehr gutes Temperaturverhalten.
Kaltschaum
Kaltschaum ist ein Polyätherschaumstoff, der gegenüber anderer Schaumstoffarten folgende Vorteile mitbringt: Kaltschaum besitzt eine grobe und unregelmäßige Porenstruktur. Er ist offenzellig, d.h. er ist luftdurchlässig und atmungsaktiv. Zusätzlich besitzt Kaltschaum eine sehr hohe Elastizität und einen geschmeidigen Griff.
Schlafsofa:
Ein Schlafsofa ist ein Funktionsmöbel, das sowohl als Sofa, als auch als Schlafplatz genutzt werden kann.
Sessel:
Ein Sessel ist e
in bequemes und gut gepolstertes Sitzmöbel
für eine Person.
Sitzkomfort:
Damit man eine hohe Sitzbequemlichkeit erreicht, muss die Wirbelsäule beim Sitzen entspannen können. Hierbei ist die Abhängigkeit von Sitzhöhe und -tiefe genauso wichtig wie eine bequeme Polsterung.
Sofa:
Ein Sofa kann 2- oder mehrsitzig sein und ist voll gepolstert.
SOFTLUX:
SOFTLUX ist ein Kunstleder, das sich besonders leicht pflegen lässt. Zudem überzeugt es durch eine sehr gute Optik.
Spannstoff:
Der Spannstoff verhindert, dass Staub aus den Abseiten des Polsters austritt.
Sprungfedern:
Sprungfedern werden aus gehärtetem Federstahldraht hergestellt. Es gibt viele unterschiedliche Höhen, Windungen, Stärken und Durchmesser. Sind die Federdrähte dünn und haben wenige Windungen, so ist die Polsterung weicher.
Strukturgewebe:
Bei einem Strukturgewebe handelt es sich um ein Gewebe mit tieferliegender Musterung.
Synthetische Füllstoffe:
Hierzu zählen vor allem Polyäther-Weichschaumstoffe und Kaltschäume. Das Raumgewicht und die Strauchhärte dienen als Qualitätsmerkmale. Je höher, desto höher ist auch die Elastizität und desto geringer ist die Materialermüdung.
Für Polsterkissenfüllungen werden häufig geschnittene Stäbchen oder Faserbällchen aus Polyäther-Weichschaumstoff verwendet. Diese sind sehr formbeständig und pflegeleicht.
Systemmöbel:
Systemmöbel sind miteinander kombinierbar und in ihrer Aufstellung sehr flexibel.
Unterfederung:
Für den Sitzaufbau werden vor allem Federkerne, Federholzleisten, Stahlwellenfedern und Elastikgurte verwendet.
Wellenunterfederung:
Bei der Wellenunterfederung wird Stahl wellenförmig gebogen und parallel
(ähnlich einer Hängematte )in den Rahmen eingehangen.
Velours:
Dieser Stoff zeichnet sich durch eine gerauhte, samtige Oberfläche aus.
Viskose:
Viskose ähnelt sehr der Baumwolle. Allerdings nimmt dieser Stoff Flüssigkeiten noch schneller auf und ist sehr hygienisch. Viskose ist sehr weich und fließend.
